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Otto-Warburg-Medaille 2020 für Prof. Dr. Patrick Cramer

Otto-Warburg-Medaille 2020 für Patrick Cramer

Patrick Cramer erhält den Preis, der von der GBM und Elsevier/BBA verliehen wird, für seine herausragende Forschung auf dem Gebiet der Transkription und Genregulation.

Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) sowie ihre Kooperationspartner Elsevier und Biochimica et Biophysica Acta (BBA), würdigen in diesem Jahr Patrick Cramer vom Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen mit der Otto-Warburg-Medaille. Er wird mit dem Preis für seine Forschungserkenntnisse im Bereich der Transkription und Regulation von Genen ausgezeichnet.

2014 wurde Cramer als Direktor an das MPI für biophysikalische Chemie berufen. Dort leitet er seitdem die Abteilung Molekularbiologie mit dem Langzeitziel, die Transkription und die Regulation des Genoms zu entschlüsseln. Seine Arbeitsgruppe untersucht, wie die Schalter im Zellkern funktionieren, die sicherstellen, dass ausgewählte Gene zu einer bestimmten Zeit und in bestimmten Zellen aktiv sind. Dazu hat Cramer zentrale Schritte der Transkription in molekularem Detail sichtbar gemacht und deren Relevanz für die Genregulation in eukaryotischen Zellen gezeigt.

Für seine bedeutende und richtungsweisende Arbeit erhält der Wissenschaftler die Otto-Warburg-Medaille 2020 sowie ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 3. April im Rahmen des 71. Mosbacher Kolloquiums in Mosbach statt.

Die GBM und Elsevier ehren seit 2012 gemeinsam herausragende wissenschaftliche Leistungen in der biochemischen und molekularbiologischen Grundlagenforschung. Die Otto-Warburg-Medaille gilt als höchste deutsche Auszeichnung in diesem Bereich. Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern sind führende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Prof. Emmanuelle Charpentier, Prof. Stefan Jentsch und die Preisträgerin des vergangenen Jahres, Prof. Marina Rodnina.

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